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Die Rasse "Berger Blanc Suisse" beschreibt Hunde, welche als Familien- und Begleithunde mit ausgesprochener Kinderliebe, aufmerksame Wächtertiere, freudige und gelehrige Arbeitshunde, Schutz- und Gebrauchstiere sowie als Blindenführhunde Einsatz finden. Beschäftigung ist für den Weißen Schweizer Schäferhund unverzichtbar. In der Zwischenkriegszeit wurden im Zuge der politisch bedingten Auswanderungen in die USA und nach Kanada viele „Weiße“ mitgenommen, und damit in der neuen Welt eine Zuchtbasis geschaffen, der letztendlich auch die heutige Population in Europa zu verdanken ist. In den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts kam der Weiße Schäferhund nach Europa zurück, und zwar zunächst in die Schweiz. Frau Agatha Burch brachte ihren 1966 geborenen Rüden „Lobo“ aus den USA in die Schweiz mit. Dieser Rüde hatte eine AKC Abstammungsurkunde (Nr. 727466) und wurde offiziell in das Schweizerische Hundestammbuch als Deutscher Schäferhund eingetragen. Ein Jahr später importierte Frau Burch die Hündin „Blinkbonny`Lilac“, die aufgrund ihres englischen Export Pedigrees ebenfalls ins Schweizerische Hundestammbuch eingetragen wurde. Aus der Verpaarung dieser Hunde fiel 1973 der erste Wurf mit drei Rüden und einer Hündin. Im Jahre 2001 hat sich die SKG (Schweizerische Kynologische Gesellschaft) bereit erklärt, den für die internationale Anerkennung notwendigen Antrag an die FCI zu stellen. Die Tatsache, dass der Antrag an die FCI von der Schweiz gestellt wurde, führte auch dazu, dass die Schweiz das Mutterland des Weißen Schäferhundes geworden ist, und der Name mit „Berger Blanc Suisse“ festgesetzt wurde. Seit 1. Januar 2003 ist der Weiße Schäferhund nun offiziell als provisorische Rasse mit der Standardnummer 347 von der FCI anerkannt. |